Umzug...

Oh wie ich es liebe... Endlich ist es soweit, wir können umziehen. Die neue Wohnung in alter Umgebung ist schon fast fertig und am Samstag geht es dann endlich los mit Sachen schleppen. Aber bis dahin brauche ich wohl mal Urlaub, oder so, denn irgendwie ist gerade alles zuviel.

Obschon ich noch so jung bin, nimmt mich dieser ganze Umzugsstress doch mehr mit, als ich dachte. Wir sind noch nicht dazu gekommen mal Sachen zu packen, da ich ja ständig arbeiten bin und wenn ich dann mal zu Hause bin, dann schlaf ich erst mal den halben Tag, denn wenn man ständig bis 00 Uhr und länger arbeiten muss, dann brauch der Körper irgendwann dann doch mal seine Ruhe.

 Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich mir wünschen würde nicht auf gestanden zu sein. Nachdem ich mich mühseelig aus dem Bett gequält habe kam ich erst mal zu spät bei unserem Bekannten an, der uns bei der Renovierung hilft. Nach 6 Stunden schlafen und arbeiten bis 00:30 Uhr war ich irgendwie gerädert. Dann zur neuen Wohnung gerast, wo schon der Techniker für den Telefonanschluss gewartet hat und auch der Hausmeister, der mal nach den Heizungen gucken sollte. Danach war dann erst mal ein Weilchen Ruhe ein gekehrt, so dass ich Zeit hatte für ein paar wichtige Dinge. Allerdings, als ich dann um 14:30 Uhr unseren Bekannten wieder nach Hause fahren musste, wurde die Zeit dann doch wieder knapp und ich kam mal wieder zu spät zur Arbeit.

Dies brachte dann erst mal einen Anpfiff meiner Kollegin mit sich, die schon in der letzten Woche etwas länger bleiben musste, weil ich zu spät auf der Arbeit war. Da wollte ich dann mit dem Bus zur Arbeit, aber der Bus steckte auf einmal im Stau und ich kam nicht weg. Auch die Kundschaft ist der Ansicht, dass ich ja noch jung wäre und gar keinen Streß haben dürfe, denn ich müsse doch alles gut weg stecken können, in meinem Alter, doch ich steck im Moment gar nichts weg und könnte einfach nur schreiend im Kreis laufen.

Ich merke, dass ich mal wieder an meine Grenzen komme, aber ob das so gut ist waage ich dezent zu bezweifeln. Manche Dinge in meinem jungen scheinen mich doch mehr belastet zu haben, als ich es dachte und ich merke, dass ein Neunanfang gar nicht so leicht ist. Es steckt sehr viel Arbeit darin, der ich derzeit wohl nicht ganz gewachsen bin. Ich fühle mich abgespannt, bin müde und mag einfach nur los heulen. Und, das schlimmste an allem ist, ich habe das Gefühl nicht verstanden zu werden, weil mir imer nur jeder sagt, dass ich es doch alles gar nicht so schwer sein kann. Mache ich etwas falsch? Werde ich wirklich falsch verstanden, oder bin ich einfach nur unfähig alles richtig zu organisieren? Ich weiß es nicht...

8.12.09 17:43

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